Zu Preissteigerungen beim ÖPNV ab 2027 erklärt Vinzenz Glaser, verkehrspolitischer Sprecher:
"Nach 100 Tagen im Amt ist deutlich: Bezahlbare und verlässliche Mobilität für Millionen Menschen mit Bus und Bahn hat für Verkehrsminister Bilger keine erkennbare Priorität. Sogar eine Evaluation des Deutschlandtickets im Auftrag seines Ministeriums warnt vor weiteren Preissteigerungen. Mit seiner Planlosigkeit und den fehlenden Finanzierungszusagen riskiert Bilger weitere Einschnitte im Zugangebot für Pendlerinnen und Pendler und hinterlässt einen Scherbenhaufen, dessen Folgen Millionen Fahrgäste ausbaden müssen. Während Milliarden für Straßen und Tankrabatte mobilisiert werden, bleiben Bahn und ÖPNV auf der Strecke. Bilger muss endlich umsteuern: mit einem 9-Euro-Ticket, kostenfreien Tickets für Schüler:innen, Azubis, Studierende und Rentner:innen sowie einer dauerhaft gesicherten Finanzierung der Bahn."
