Zum Berufsbildungsbericht 2026 erklärt Maren Kaminski, Sprecherin für berufliche Bildung:
„84.400 junge Menschen suchen einen Ausbildungsplatz, aber die Betriebe stellen 27.000 weniger bereit als im Vorjahr. Das ist kein Konjunkturproblem – das ist strukturelles Marktversagen. Wir brauchen jetzt eine Ausbildungsumlage, keine Absichtserklärungen. Deutschland erlebt einen Höchststand der untervorsorgten Bewerber:innen seit 2007. Insgesamt sind 39.000 Bewerber:innen unterversorgt – jeder und jede von ihnen ist ein Schicksal, das uns nicht egal sein darf.
Die Fraktion Die Linke fordert: Einführung einer Ausbildungsabgabe, einen Zukunftsfonds Ausbildung, eine echte Ausbildungsgarantie mit Rechtsanspruch auf vollwertigen Ausbildungsplatz, Abbau des Übergangsbereichs sowie verbindliche Antidiskriminierungsmaßnahmen im Ausbildungszugang. Wir werden dazu noch in diesem Jahr weitere parlamentarische Maßnahmen auf den Weg bringen.“
