"Weil die Bundesregierung den Stahlstandort Deutschland sehenden Auges an die Wand fährt, sind die Kolleginnen und Kollegen der deutschen Stahlindustrie heute in Berlin und bundesweit auf der Straße. Die Branche leidet vor allem unter den hohen Energiepreisen und braucht neben einem auf zehn Jahre garantierten Industriestrompreis den versprochenen grünen Wasserstoff", erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Lage der Stahlindustrie. Edis weiter:
"Von Bund und Ländern erwarte ich finanzielle Unterstützung für die nötigen Investitionen in Grünen Stahl, statt sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, kostenlose Zertifikate im ETS-Handelssystem noch über 2034 hinaus auszugeben. Die Bundesregierung sollte gemeinsam mit Gewerkschaften, Wissenschaft, Unternehmen, Ländern und Kommunen einen Stahlplan erarbeiten. Dabei darf es aber auch nicht bleiben - die Implementierung dieses gemeinsam erarbeiteten Plans muss bei jährlichen Gipfeltreffen überwacht werden. Es geht schließlich um unsere Arbeitsplätze, Familien und lebenswerte Regionen."

Bundesregierung fährt Stahlstandort gegen die Wand
Pressemitteilung
von
Mirze Edis,