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Änderungen am EEG reichen keineswegs aus

Pressemitteilung von Janine Wissler,

„Wirtschaftsministerin Reiche legt eine kleine Korrektur des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor. Mit Blick auf die Verlängerung der Einspeisevergütung für kleine Anlagen bis 2029 zeigt das, dass öffentlicher Druck wirkt. Klar ist jedoch auch, dass diese Änderungen keineswegs ausreichen. Es werden keinerlei Anreize für kleine Anlagen wie Balkonkraftwerke geschaffen – im Gegenteil müssen sich Betreiber künftig selbst um die Direktvermarktung kümmern“, kommentiert Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Anpassungen am EEG-Gesetzentwurf von Katharina Reiche. Wissler weiter:

„Das Kernproblem bleibt, dass Katherina Reiche durch die Änderungen am EEG erneuerbare Energien unwirtschaftlicher macht. Das ist für Anbieter von erneuerbaren Energien eine Katastrophe. Ihren Job als Gaslobbyistin macht sie wirklich konsequent. Jahrzehntelang wurden fossile Energien hierzulande gepampert – bei erneuerbaren Energien drückt man hingegen auf die Bremse, dabei sind sie die kostengünstigste Art der Energiegewinnung. Das ist angesichts der Hitzewellen und der globalen Wirtschaftslage wirklich niemandem zu erklären.“