Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband in der Erntebilanz 2026 prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr:
"Die Klimakrise macht unsere Äcker zu Verlierern. Betriebe, die durch die ambitionslose Klimapolitik der vergangenen Jahrzehnte in Not geraten, müssen jetzt unbürokratisch Hilfe erhalten. Die Bundesregierung muss einen Krisenfonds schaffen und Agroforst und den Aufbau von Humus finanziell unterstützen. Statt fossile Energien und Betriebsmittel noch stärker zu fördern, braucht es endlich einen Ausstieg aus der Abhängigkeit. Auch die Konsequenzen der Dürre für die Lebensmittelpreise geben Anlass zur Sorge. Deshalb brauchen wir endlich eine wirksame Preis- und Margenbeobachtung, eine Begrenzung der Gewinnmargen des monopolartigen Lebensmitteleinzelhandels und die Streichung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel."
