"Die Klimakrise frisst sich durch die deutschen Äcker. Wenn auf den Feldern ganze Ernten vertrocknen, dann geht es für landwirtschaftliche Betriebe um ihre Existenz. Die Landwirt:innen sind unmittelbare Leidtragende der Klimakrise und brauchen schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wer durch klimabedingte Ernteverluste in eine existenzielle Notlage gerät, darf nicht alleingelassen werden. Dafür braucht es einen Krisenfonds", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr. Latendorf weiter:
"Gleichzeitig müssen wir die Landwirtschaft krisenfester machen. Die Bundesregierung muss den klimaresilienten Umbau vorantreiben, etwa durch die Förderung von Agroforstsystemen und Humusaufbau. Und sie muss Betriebe dabei unterstützen, unabhängiger von fossilen Energieträgern und Betriebsmitteln zu werden - nicht als zusätzliche Last, sondern als Weg aus der Kostenfalle bei Diesel, Pestiziden und synthetischen Düngemitteln. Die Klimakrise verlangt schnelle Hilfe in der akuten Not und einen konsequenten Umbau der Landwirtschaft für die Zukunft."
