Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetzesentwurf „Kids Act“ der Europäischen Kommission, der ein EU-weites Mindestalter für „riskante“ Social-Media-, Video- und Gaming-Plattformen vorsieht: „Alterskontrollen garantieren keinen Schutz für Kinder und Jugendliche und schaffen zusätzliche Risiken bei der Übermittlung von Identitätsdaten. Ein Verbot eliminiert die Gefahren im Netz nicht und verhindert den offenen Austausch von Minderjährigen über potentiell gefährliche Situationen. Die Anbahnung sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird so noch schwerer entdeckt werden. Statt schutzbedürftige Kinder und Jugendliche pauschal vom Netz auszuschließen, fordern wir eine konsequente Regulierung der Plattformen sowie die Durchsetzung bereits bestehender Gesetze. Sorgeberechtigten muss endlich die notwendige Unterstützung an die Seite gestellt werden, um Kinder und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Medienkompetenz zu begleiten.“

EU Kids Act: Alterskontrollen garantieren keinen Schutz für Kinder und Jugendliche
Pressemitteilung
von
Anne-Mieke Bremer,