"Was VW plant, ist kein 'Sanierungsprogramm', sondern ein Frontalangriff auf alle Beschäftigten. Die Verantwortung für das offenkundige strategische Versagen liegt klar in den Chefetagen. Denn wer Transformation mit Kahlschlag verwechselt, hat die Kontrolle über diesen Konzern verloren. Volkswagen wurde nicht von Vorstandsfolien, Renditezielen und Beraterpapieren aufgebaut, sondern von den Beschäftigten. Was hier offenbar vorbereitet wird, riecht nach Konzernzerlegung im Interesse des Kapitalmarkts. Erst werden Beschäftigte mit Stellenabbau bedroht, dann werden Strukturen so sortiert, dass sie leichter verwertet werden können", erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen 100.000 Stellenstreichungen bei VW. Conrad weiter:
Das ist keine Zukunftsstrategie. Das ist Industriepolitik mit der Abrissbirne. Niedersachsen darf bei diesem Angriff auf Beschäftigte und Standorte nicht den stillen Beifahrer spielen. Wer öffentliche Verantwortung trägt, muss sich öffentlich gegen Werksschließungen, Massenentlassungen und Konzernzerschlagung stellen. Volkswagen braucht dringend eine Strategie für gute Arbeit, sichere Standorte und klimaneutrale industrielle Zukunft."

Stellenabbau bei VW: Das ist ein Frontalangriff auf alle Beschäftigte
Pressemitteilung
von
Agnes Maria Conrad,