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VW darf die Beschäftigten nicht erneut zur Kasse bitten

Pressemitteilung von Agnes Maria Conrad,

Agnes Conrad, Sprecherin für Automobilindustrie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Kündigungen von Haustarifverträgen bei Volkswagen:

"Die Kündigung von zehn Tarifverträgen ist eine klare Kampfansage an die Beschäftigten. Sie haben bereits massive Zugeständnisse gemacht und sollen nun erneut mit ihren Einkommen, Arbeitszeiten und tariflichen Rechten für die Krise des Konzerns bezahlen. Volkswagen braucht Investitionen, sichere Standorte und eine klare Zukunftsstrategie statt immer neuer Einschnitte bei der Belegschaft. Tarifverträge sind kein Selbstbedienungsladen für den Vorstand. Wer Zukunftsfähigkeit will, muss in Beschäftigung und Transformation investieren, statt die Rechnung immer wieder bei den Beschäftigten abzuladen."