Gregor Gysi nimmt im Interview mit der Oberhessischen Presse Stellung zur Entwicklung seiner Partei und die bevorstehenden "Urabstimmungen" über die Fusion der WASG mit der PDS zur Linkspartei. Zudem äußert sich der Berliner Anwalt über die Aussichten auf eine Koalition mit den Sozialdemokraten sowie seinen Vorstellungen über das Wirken der Linkspartei auf kommunaler Ebene.

Beim Politischen Aschermittwoch der Linkspartei haben der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi und WASG-Chef Klaus Ernst der Bundesregierung Sozialabbau und Versagen vorgeworfen. «Nach hundert Tagen gibt es nichts als Wirrwarr», betonte Gysi vor rund 500 Anhängern in Passau. «Unter Reformen wird nur noch verstanden, dass man Leistungen kürzt», kritisierte Gysi.
Vier-Punkte-Papier der Bundestagsfraktion DIE LINKE zum Umgang mit dem Konflikt um das iranische Atomprogramm: Von dem Konflikt um das iranische Atomprogramm geht eine latente Kriegsgefahr aus.
Die Linksfraktion und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wollen ihre Zusammenarbeit weiter normalisieren. DGB-Chef Michael Sommer sagte nach einem ersten Treffen mit der Spitze der Linksfraktion am Montag in Berlin, es gehe darum "Prozesse zu normalisieren" und Gemeinsamkeiten zu suchen.
Antrag der Linksfraktion soll verhindern, dass Haushaltslöcher auf Kosten von Langzeitarbeitslosen gestopft werden. Eine Milliarde Euro an 2005 nichtverbrauchten Mitteln für die Arbeitsförderung sollen 2006 wieder für Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung stehen.
Vom 10. bis zum 12. Januar 2006 traf sich in Magdeburg-Ebendorf die Fraktion DIE LINKE. zu ihrer ersten Klausurtagung im Neuen Jahr.
In strukturschwachen Regionen könnte die Einführung dieses Modells geprüft werden. Linkspartei orientiert aber nach wie vor auf gesetzliches Mindesteinkommen. Ein Gespräch mit Dietmar Bartsch.
Anhörung der Fraktion DIE LINKE. zu gesellschaftlichen Folgewirkungen der Koalitionspolitik und zur Entwicklung von Gegenstrategien
DIE ZEIT sprach mit Lothar Bisky über seine gescheiterte Wahl zum Vizepräsidenten des Bundestages.
Die Absicht der großen Koalition, ein einkommensabhängiges Elterngeld einzuführen, sorgt für Streit. Gregor Gysi (Linkspartei) hält es für ein ungerechtes Instrument, dessen Wirksamkeit außerdem zu bezweifeln sei. Er plädiert stattdessen für flächendeckende Kinderbetreuung.