„Wenn sich diese Berichte bestätigen, plant der VW Vorstand einen beispiellosen industriellen Kahlschlag. Zwickau und Emden sollen 2031 ihre Fahrzeugproduktion verlieren, Hannover 2032 und Neckarsulm 2034. Ganze Standorte und Tausende Arbeitsplätze werden zur Disposition gestellt, während diejenigen, die die strategischen Fehler der vergangenen Jahre zu verantworten haben, weiter in den Vorstandsetagen sitzen“, erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für Automobilindustrie und Handwerk der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts von Medienberichten über geplante Produktionsstopps an mehreren deutschen VW Standorten.
Foto: Uwe Steinert„VW-Chef Oliver Blume übernimmt keine Verantwortung für die Menschen, die VW jahrzehntelang mit harter Arbeit am Laufen gehalten haben. Werke schließen, Arbeitsplätze abbauen und gleichzeitig Milliarden ins Ausland verlagern – das ist kein verantwortungsvolles Unternehmertum, sondern die Demontage des Industriestandorts Deutschland“, kommentiert Agnes Conrad, Sprecherin für Automobilindustrie der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Berichten über die Pläne von Volkswagen-Chef Oliver Blume, bis zu 50.000 Arbeitsplätze abzubauen, mehrere deutsche Werke schrittweise auslaufen zu lassen und Produktion sowie Investitionen ins Ausland zu verlagern.
"Was VW plant, ist kein 'Sanierungsprogramm', sondern ein Frontalangriff auf alle Beschäftigten. Die Verantwortung für das offenkundige strategische Versagen liegt klar in den Chefetagen. Denn wer Transformation mit Kahlschlag verwechselt, hat die Kontrolle über diesen Konzern verloren. Volkswagen wurde nicht von Vorstandsfolien, Renditezielen und Beraterpapieren aufgebaut, sondern von den Beschäftigten. Was hier offenbar vorbereitet wird, riecht nach Konzernzerlegung im Interesse des Kapitalmarkts. Erst werden Beschäftigte mit Stellenabbau bedroht, dann werden Strukturen so sortiert, dass sie leichter verwertet werden können", erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen 100.000 Stellenstreichungen bei VW.
„Während die Gewinne bei Volkswagen massiv einbrechen und bis zu 50.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, kassiert der Vorstand weiterhin Millionenboni. Konzernchef Oliver Blume erhielt im vergangenen Jahr eine Vergütung von über sieben Millionen Euro”, sagt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gewinneinbruch bei VW.
„Der massive Stellenabbau in der deutschen Automobilindustrie ist ein Alarmsignal: Beschäftigte bangen um ihre Existenz, Werke werden ausgedünnt, ganze Standorte infrage gestellt. Die Transformation läuft auf dem Rücken der Beschäftigten. Wenn VDA-Chefin Müller jedoch pauschal der EU-Politik in Brüssel die Schuld zuweist, greift das zu kurz. Es braucht zwar eine kluge europäische Industriepolitik – gleichzeitig sind es aber die Unternehmensleitungen, die entscheiden, ob sie in Qualifizierung, neue Technologien und Standorte investieren oder ob sie Rendite über Beschäftigung stellen“, erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu neuen Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA).
„Die Linke kann keinen sozialen Mehrwert in der neuen Förderung erkennen. E-Mobilität muss bezahlbar werden, doch genau das ist nicht gegeben“, sagt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur neuen E-Auto-Förderung.
Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Berichten, die EU-Kommission wolle das Verbrenner-Aus kippen: "Die EU-Kommission knickt offenbar vor der Autolobby ein"
„Die Nachricht ist ein Schock für die Beschäftigten in Waiblingen, Feuerbach, Schwieberdingen und weiteren Standorten. Schon im vergangenen Jahr hat Bosch massive Kürzungen angekündigt, jetzt legt der Konzern noch einmal nach. Statt Sicherheit und Perspektiven gibt es Unsicherheit und Existenzängste für Tausende Familien“, erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik, zur Ankündigung von Bosch, bis 2030 rund 13.000 Stellen in der Autosparte zu streichen.