"Die jüngste Eskalation durch die türkische Regierung gegen queere Communities markiert den nächsten Höhepunkt der aktuellen Repressionswelle in der Türkei. Die Repressionen nehmen seit Jahren immer weiter zu. So war auch die diesjährige Pride-Season von Versammlungsverboten und Festnahmen überschattet. Das Schweigen der Bundesregierung dazu ist beschämend. Offenkundig haben die NATO-Partner jeglichen Anspruch, ein gemeinsames Wertebündnis zu sein, aufgegeben", erklärt Maik Brückner, queerpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Repressionswelle der türkischen Regierung gegen die queere Community. Brückner weiter:
"Es wäre jetzt das Mindeste, diplomatisch den queeren Communities zur Seite zu stehen. Die Bundesregierung muss klarstellen, dass die Rechte von queeren Menschen zu respektieren sind und sie muss queeren Menschen, die in der Türkei verfolgt werden, politisches Asyl gewähren."

Deutschland darf Repression gegen queere Communities in der Türkei nicht ignorieren
Pressemitteilung
von
Maik Brückner,