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Mögliche Kürzungen beim Elterngeld sind familienpolitische Bankrotterklärung

Pressemitteilung von Mandy Eißing,

Mandy Eißing, familienpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen Kürzungen beim Elterngeld:

„Die im Raum stehenden Kürzungen beim Elterngeld sind eine familienpolitische Bankrotterklärung. Sie konterkarieren jegliche Bemühungen, den Rückgang der Geburtenraten zu stoppen. Das ist ein fatales Signal an alle, die überlegen ein Kind zu bekommen. Erst schürte die Regierung Hoffnungen, den Mindest- und Höchstsatz erhöhen zu wollen, jetzt sollen Familien leer ausgehen. Wir lehnen jede Kürzung bei Familien und Kindern ab. Das Elterngeld wurde seit seiner Einführung im Jahr 2007 nicht erhöht: Fast zwei Jahrzehnte Stillstand, während die Lebenshaltungskosten durch die Decke gegangen sind. Wer mehr Väter in Elternzeit bringen will, der darf hier nicht kürzen. Die geplanten Verbesserungen bei den Partnerschaftsmonaten begrüßen wir, sie gehen aber nicht weit genug. Wir wollen jeweils zwölf nicht übertragbare Monate für beide Eltern. Nur so ist echte Gleichberechtigung möglich.“