"Die Bundesregierung lädt wieder nur Unternehmensvertreter ein, keine Gewerkschaften oder Sozialverbände. Die Interessen der Großkonzerne sind offenbar die einzigen, die für BlackRock-Merz von Bedeutung sind. Die Wünsche der Wirtschaftsverbände – Löhne drücken, Arbeitszeiten weiter flexibilisieren, weniger Sozialbeiträge für Arbeitgeber – werden unhinterfragt und ohne Rücksicht auf Verluste umgesetzt. Die Rechnung für die vielfach kurzsichtige, profitorientierte Unternehmens-, Wirtschafts- und Energiepolitik sollen aber wir alle tragen, insbesondere die Beschäftigten – während sich die Konzernbosse aus der Verantwortung stehlen können", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Klausurtagung der Bundesregierung. Pellmann weiter:
"Die Bundesregierung muss endlich anfangen, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Fokus zu stellen und eine nachhaltige Industriepolitik fördern, die für gute Beschäftigungsverhältnisse und die notwendige Klimaanpassung sorgt. Dann könnte vielleicht auch der Sinkflug ihrer Zustimmungswerte gebremst werden."
