"Vonovias Geschäftsmodell ist, die Mieten maximal zu erhöhen. Es wird bei Heiz- und Betriebskosten getrickst und gleichzeitig mangelt es an Instandhaltungen und Service. Das macht wirklich wütend. Für die Dividenden der Aktionäre werden die Mieterinnen und Mieter geschröpft. Im Schnitt fließen 166 Euro der Miete jeden Monat direkt in die Taschen der Aktionärinnen und Aktionäre. Und die Manager streichen Millionengehälter ein. Wohnungen sollten im Gemeinwohl und nicht von profitgeilen Aktienkonzernen bewirtschaftet werden", erklärt Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Hauptversammlung von Vonovia. Isabelle Vandre, Sprecherin für Bekämpfung von Finanzkriminalität und Immobilienspekulation, ergänzt:
"Wohnen ist ein Grundbedürfnis von uns allen, kein Profitversprechen für wenige. Deswegen wollen wir Vonovia und Co den Marktzugang verwehren. Wir fordern eine Marktzugangsbeschränkung für gewerbliche Privatvermieter, die mehr als 50 Wohneinheiten besitzen. Wer seine Anteile an in- oder ausländischen Finanzmärkten handelt, Eigentumsstrukturen nicht transparent macht, Gewinne in Steueroasen verschiebt, statt sie in Instandsetzung zu investieren, wird seiner Verantwortung nicht gerecht und hat nichts auf dem Wohnungsmarkt zu suchen!"
