Solange Betroffene ihre Rechte selbst durchsetzen müssen, selbst Anklage erheben müssen und Verfahren selbst bezahlen müssen, wird ihnen eine unzumutbare Last aufgebürdet.
Foto: Uwe SteinertZu den Huthi-Angriffen auf Saudi-Arabien und der militärischen Zusammenarbeit im Rahmen des Mekka-Abkommens erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion:
"Wer sich freiwillig engagieren will, muss auch einen Platz bekommen, deshalb ist ein Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst an sich der richtige Weg. Frau Prien fordert aber weiterhin auch einen gesellschaftlichen Pflichtdienst", erklärt Mandy Eißing, Sprecherin für Familienpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag.
"Diese Zahlen belegen schwarz auf weiß, wie fatal das Hinauszögern der BAföG-Reform ist. Wer jungen Menschen im Winter eine Nullrunde verordnet und notwendige Erhöhungen auf die lange Bank schiebt, nimmt soziale Auslese und diese Armut an den Hochschulen billigend in Kauf, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin, zur Untersuchung des Paritätischen Gesamtverbands, wonach das BAföG nicht mit den Lebenshaltungskosten Schritt hält.
Die Kürzung der internationalen Klimafinanzierung ist nicht nur unklug, sondern zutiefst unanständig
"Die Bundesregierung scheitert einmal mehr an einfachen Zusammenhängen: Einerseits kürzt sie die internationale Klimafinanzierung, andererseits warnt sie vor Migration durch Klimawandel. Die Regierung bricht damit nicht nur Versprechen, die sie auf internationaler Ebene gegeben hat und macht Deutschland weiter unglaubwürdig, sondern kürzt auch eines der effektivsten Mittel in der Klimapolitik. Das ist nicht nur unklug, sondern auch zutiefst unanständig", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag.
Zur Verhaftung von Ex-BND-Chef August Hanning erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Innenpolitik:
Die Bundesregierung schafft eine Architektur für willkürliche Überwachung und politische Verfolgung. Das ist unter einer Union-SPD-geführten Regierung bereits hochproblematisch. In den Händen einer AfD-Regierung potenziert sich diese Gefahr.
„Für die Menschen im Land ist nicht entscheidend, ob SPD oder Union sich jetzt wieder vertragen, sondern ob sich ihr Leben verbessert und diese Regierung endlich Politik für die Mehrheit macht.“
Wer sich offen rassistisch und menschenverachtend äußert, und das tun alle Mitglieder der AfD-Fraktion, darf keine Stimme der anderen Fraktionen bekommen.
"Statt vorzusorgen, war es Katherina Reiche wichtiger, Uniper für die Reprivatisierung ‚fit‘ zu machen. Das heißt: Satte Gewinne hatten Priorität gegenüber Versorgungssicherheit mit bezahlbarem Gas. Jetzt steht Frau Reiche mit dieser Politik vor einem Scherbenhaufen. Die Bevölkerung und die Wirtschaft sichert sie nicht ansatzweise ausreichend gegen eine Gasmangellage ab. Angesichts der Verwerfungen auf den internationalen Gasmärkten ist das hochgradig fahrlässig. Dass Uniper und SEFE privatisiert werden müssten, ist schlicht falsch. Das Gegenteil stimmt: Es besteht explizit kein Reprivatisierungszwang seitens der EU für Netze und Speicher. Letztendlich zeigt die kürzlich erfolgte ministerielle Anweisung an SEFE, Gas einzuspeichern, wie sehr wir kritische Energieinfrastruktur in öffentlicher Hand brauchen, um die Versorgung zu sichern", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag und legt einen Sechs-Punkte-Plan für eine bezahlbare Gasversorgung vor.