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Parlamentarische Initiativen

Das kinematografische Gedächtnis retten – Das Förderprogramm Filmerbe dauerhaft absichern und strukturell reformieren

Antrag - Drucksache Nr. 21/7037

Das Hauptziel des Antrags ist ein ordnungspolitischer Paradigmenwechsel: Die Bewahrung des filmischen Erbes soll von einer konjunkturabhängigen Subventionsleistung in eine nationale, gesetzlich verankerte Pflichtaufgabe der öffentlichen Hand überführt werden. Konkret soll der Staat die dauerhafte Verantwortung für das audiovisuelle Gedächtnis übernehmen, um es dem freien Markt und rein kommerziellen Verwertungsinteressen zu entziehen.

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Für ein Internet ohne kommerzielle Werbung

Antrag - Drucksache Nr. 21/7036

Suchtgefahr, Manipulation der Meinung, zweifelhafte Profite, Machtkonzentration, Datenhandel und überproportionale Verbreitung schädlicher Inhalte mit Betrug, Gewalt und Hass sind aktuell diskutierte Probleme von Onlinediensten. Dagegen hilft jedoch kein Social Media Verbot für Minderjährige. Stattdessen wollen wir kommerzielle Werbegeschäfte als wesentliche Ursache schrittweise austrocknen, damit Privatisierung des digitalen Raums stoppen und den Weg frei machen für Onlinedienste im Gemeinwohl.

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Zuzahlungen für Arzneimittel und andere Eigenbeteiligungen in der gesetzlichen Krankenversicherung abschaffen

Antrag - Drucksache Nr. 21/7035

Zuzahlungen zu Arzneimitteln und anderen notwendigen und verordneten Leistungen sind unsozial, gefährden den Behandlungserfolg und verschieben die paritätische Finanzierung zuungunsten der Versicherten. Mit unserem Antrag fordern wir eine Abschaffung sämtlicher Zuzahlungen und anderer Eigenbeteiligungen.

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Musikveranstaltungen der extremen Rechten im zweiten Halbjahr 2025 (Nachfrage zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 21/3977)

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7149

Mit den Nachfragen zur Regelanfrage wollen wir die Aktivitäten der extremen Rechten in diesem Feld präziser dokumentieren, die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Arbeit antifaschistischer Akteure unterstützen.

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Unternehmensnachfolge in Deutschland und Potentiale genossenschaftlicher und belegschaftsgetragener Eigentumsmodelle

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7147

In Deutschland stehen jedes Jahr zehntausende Unternehmen vor der Auflösung, weil sich keine Nachfolge findet. Die bisher von der Bundesregierung eingesetzten Instrumente mindern die Nachfolgekrise jedoch kaum. Dabei werden genossenschaftliche und von der Belegschaft getragene Nachfolgemodelle systematisch vernachlässigt. Deutschland ist im europäischen Vergleich beim Genossenschaftswesen schwach aufgestellt. Wir fragen nach, woran das liegt und was die Bundesregierung dagegen zu tun gedenkt.

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Tanzpolitik in der Krise – Soziale Lage, strukturelle Unsichtbarkeit und die Zukunft der Tanzförderung

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7128

Die Lebensrealität von Tanzschaffenden ist durch finanzielle Prekarität geprägt, da sehr niedrige Durchschnittseinkommen, ein fragiler Mix aus Projektgeldern und lückenhafte Absicherung zu einer existenziellen Unsicherheit führen. Wir fragen daher die Bundesregierung, mit welchen Reformen – wie Basishonoraren – diese Notlage beendet werden soll. Zudem fragen wir nach dem Abbau rechtlicher Hürden, der Behebung statistischer Unsichtbarkeit und einem Ende föderaler Förderungerechtigkeiten.

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Ausländische Beschäftigte in Engpassberufen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7127

Ausländische Arbeitskräfte sind durch die demografische Entwicklung in vielen Wirtschaftszweigen zu einer tragenden Säule geworden - insbesondere für Engpass- und Schlüsselberufe. Die Kleine Anfrage dient dazu, ein aktuelles Lagebild zu erhalten und fragt nach den politischen Rahmenbedingungen unter denen Fachkräfteeinwanderung aktuell stattfindet. Politisches Ziel ist eine faire und nachhaltige Fachkräftezuwanderung.

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Arbeitsbedingungen und psychischer Gesundheitsschutz von Datenarbeiterinnen und Datenarbeitern

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7119

Hinter jedem KI-System steht menschliche Arbeit: Datenarbeiter*innen generieren, labeln und prüfen die Datenmengen, auf denen KI beruht – weitgehend unsichtbar und häufig prekär. Sachverständige berichten übereinstimmend von niedrigen Löhnen, unbezahlter Arbeitszeit und massiven psychischen Belastungen. Mit dieser Kleinen Anfrage wollen wir uns ein aktuelles Bild von Umfang, Arbeitsbedingungen und psychischem Gesundheitsschutz dieser Beschäftigtengruppe in Deutschland machen.

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Neue Erkenntnisse zur möglichen Verbreitung neurechten Gedankengutes am Fachbereich Bundespolizei der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Lübeck

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7118

Stephan Maninger ist W3-Professor am FB Bundespolizei der Hochschule des Bundes für die öffentliche Verwaltung. Er hat sich in der Vergangenheit immer wieder rechts bis rechtsextrem geäußert. Sogar die Gewerkschaft der Polizei warnte in einem offenen Brief an Innenminister Dobrindt vor Maninger und formulierte Zweifel an dessen Eignung zur Lehrtätigkeit. Wir fragen nach dem aktuellen Stand und die Bundesregierung nach einer Stellungnahme zur Kritik an Maninger.

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Altersarmut und Alterssicherung in Rheinland-Pfalz

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7116

Die Altersarmut hat sich in Deutschland seit Anfang der 2000er fast verdoppelt. Das ist eine direkte Folge der rentenpolitischen Fehlentscheidungen der letzten 20 Jahre, die zur Schwächung der Gesetzlichen Rente geführt haben. Durch die angekündigten Reformen der Regierung könnte sich die Situation weiter verschärfen. Mit der Anfrage wollen wir uns einen umfassenden Überblick über die Altersarmut und Alterssicherung in den 16 Bundesländern verschaffen.

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