Berücksichtigung strukturschwacher Regionen im neuen Europäischen Wettbewerbsfonds
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 21/6167
Bei der Reform der EU-Förderpolitik muss die Bundesregierung sicherstellen, dass die neue Ausrichtung auf Wettbewerbsfähigkeit nicht auf Kosten strukturschwächerer Regionen wie Ostdeutschland geht.
Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände fordern vehement die Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte, vor allem mit dem Hinweis auf angeblich hohe Kosten. Unklar ist, wie hoch diese Kosten tatsächlich sind, oder ob nicht durch die Abschaffung kurz- bis mittelfristig sogar höhere Kosten drohen könnten. Die Bundesregierung wird aufgefordert, hierzu aktuelle Zahlen, Daten und Prognosen vorzulegen.
Nutzung von Liegenschaften und Verkehrswegen der Bundeswehr in Hamburg
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 21/6179
Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, die Bundeswehr personell und materiell erheblich auszubauen. Dafür werden verpflichtende Musterungen junger Männer eingeführt, für die auch in den jeweiligen Bundesländern Musterungskapazitäten aufgebaut werden müssen, entweder durch Ausbau, Neuerwerb oder Reaktivierung bestehender Liegenschaften. Auch die Freie und Hansestadt Hamburg ist als bedeutender Verkehrs- und Logistikstandort von diesen Entwicklungen betroffen.
Dass bei der Bundeswehr Tierversuche zu militärischen Zwecken durchgeführt oder extern beauftragt werden, ist der Öffentlichkeit kaum bekannt (vgl. Drs. 19/27012). Bei solcherart Versuchen muss eine große Zahl von Tieren unterschiedlichster Arten leiden und sterben. Wir fragen nach detaillierten Umständen und Zuständen bei der Bundeswehr zur Sensibilisierung für das Thema.
Veräußerung von Kleinstflächen durch die BVVG (Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH)
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 21/6117
Streuflächen oder Schlupfloch? Seit dem 1. Januar 2025 hat die BVVG insgesamt rund 930 ha veräußert, was laut Bundesregierung etwa 520 Kaufverträgen und einer durchschnittlichen Fläche von 1,8 ha je Kaufvertrag entspricht. 1,8 ha sind ein fragwürdiger Durchschnitt, da Verkäufe über 2 ha in den Flächenmanagementgrundsätzen untersagt sind. Deswegen zielt die Kleine Anfrage auf Auskunft über Kriterien, Umfang, Lage und Verteilung, Käuferstrukturen und rechtlichen Rahmen bei der Veräußerung von Streuflächen der BVVG ab.
Umsetzung der Feststellungsverfahren nach dem Berufsbildungsvalidierungs u. -digitalisierungsgesetz (BVaDiG)
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 21/6082
Die Kleine Anfrage zielt darauf, die Defizite in der Umsetzung des Berufsbildungsvalidierungsgesetzes aufzuzeigen, und wirft sowohl die Kostenfrage als auch die Frage nach der Qualitätssicherung auf.
Mögliche Aufnahme von psychischen Erkrankungen wie die Posttraumatische Belastungsstörung in die Liste der Berufskrankheiten
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 21/6077
Psychische Erkrankungen sind eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung – dennoch fehlen sie bislang in der deutschen Berufskrankheiten-Liste. Ein aktuelles Gutachten im Auftrag von DGB und IG Metall sowie zwei Urteile des Bundessozialgerichts (2023 und 2026) zeigen, dass hier Handlungsbedarf besteht. Wir erhoffen uns damit Informationen zum Ausmaß der Betroffenheit von arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen und den Plänen der Bundesregierung in dieser Sache.
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 19)
Gesetzentwurf -
Drucksache Nr. 21/6104
Artikel 19 Grundgesetz wird um ein neues Grundrecht auf unabhängige anwaltliche Hilfe in gerichtlichen und außergerichtlichen Rechtsangelegenheiten ergänzt, um den Zugang zum Recht für alle Menschen verfassungsrechtlich abzusichern und die tatsächliche Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken.
Demokratie stärken - Wahlalter ab 16 Jahren einführen
Antrag -
Drucksache Nr. 21/6106
16- und 17-Jährige sind von politischen Entscheidungen unmittelbar betroffen und müssen daher auch bei Bundestagswahlen mitentscheiden können. Demokratie wird stärker, wenn junge Menschen nicht ausgeschlossen, sondern einbezogen werden. Die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ist ein Schritt zu mehr demokratischer Gleichheit, mehr Generationengerechtigkeit und einer lebendigen politischen Beteiligung.
Demokratie stärken - Chancengerechtigkeit durch Geschlechterparität
Antrag -
Drucksache Nr. 21/6105
Obwohl Frauen gleiche Rechte besitzen, führen patriarchale Strukturen zu Barrieren. Frauen mit geringem Einkommen, Alleinerziehende, Pflegende und andere nehmen ihr passives Wahlrecht kaum wahr. Im Bundestag sitzen zu zweidrittel Männer. Die ungleiche politische Partizipation untergräbt die Demokratie. Eine Geschlechterquote ist juristisch möglich und politisch notwendig, um Chancengleichheit bei Wahlen, politische Teilhabe von Frauen und eine emanzipatorische Signalwirkung herzustellen.
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