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Parlamentarische Initiativen

Abschiebungen nach Somalia im bisherigen Jahr 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8469

Die Zahl der Abschiebungen nach Somalia ist zuletzt angestiegen. Nach unserer Kenntnis könnte dabei eine Absprache zwischen dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem somalischen Staatspräsidenten Hassan Sheikh Mohamud im November 2024 eine Rolle gespielt haben. Letzterer sagte die Rücknahme von ausreisepflichtigen somalischen Staatsangehörigen zu. Es werde eine Vereinfachung der „Verfahren zur Rückführung“ geben. Wir erkundigen uns nach Abschiebungen im bisherigen Jahr 2026.

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Hunger als Waffe – Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 2417 und Prävention von Hungerkrisen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8423

2018 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2417, die Hunger als Kriegswaffe ächtet. Wir fragen die Bundesregierung nach Anwendung, Umsetzung, Implementierung und Konsequenzen sowie Prävention.

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Mutterschutz für Selbstständige ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8461

Die Versorgungslücke bei Selbständigen widerspricht den Prinzipien von Gleichstellung und Diskriminierungsfreiheit. Wir fordern die Bundesregierung auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und einen Mutterschutz für Alle einzuführen sowie Beratungsstellen für Selbstständige zu schaffen.

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Ein Paket zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der Wirtschaft vor steigenden Energiepreisen schnüren

Antrag - Drucksache Nr. 21/8462

Die Bundesregierung hat das Problem seit Juli ignoriert und betreibt nun Flickschusterei statt Konzepte anzubieten. An vielen Stellen gibt uns die Entwicklung recht (z.B. Notwendigkeit Übergewinnsteuer, Direktauszahlungen, Intervention gegen Gasspeicherlücke u.a.).

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Entschließungsantrag zu zu der Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung – Drucksache 21/8400 – Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland 2026: In Bewegung bleiben

Entschließungsantrag - Drucksache Nr. 21/8417

Der Antrag fordert konkrete Schritte für mehr Gleichheit zwischen Ost und West: Ostdeutsche sollen stärker in Führungspositionen vertreten sein, die Lohneinheit bis 2027 erreicht und regionale Karrierenetzwerke ausgebaut werden. Finanziert werden soll ein starker Sozialstaat durch eine Vermögensteuer. Zudem fordern wir die Reaktivierung von Bahnstrecken, die Rückkehr des 9-Euro-Deutschlandtickets sowie Maßnahmen gegen überhöhte Spritpreise und Übergewinne der Mineralölkonzerne.

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Garantiefonds Hochschule erhalten – Bildungsintegration dauerhaft sichern

Antrag - Drucksache Nr. 21/8393

Der Antrag fordert, den Garantiefonds Hochschule als zentrales Instrument für Bildungsgerechtigkeit und Fachkräftesicherung zu retten, zu verstetigen und deutlich besser auszustatten, statt ihn dem Spardruck und der Aufrüstungspolitik zu opfern. Wer Integration und gerechte Chancen ernst nimmt, darf dieses erfolgreiche Programm nicht einstellen, sondern muss es zur dauerhaften, gesetzlich gesicherten Säule der Bildungsintegration machen.

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Zollreform erweitern – Organisierte Steuerkriminalität wirksam verfolgen und eingezogenes Vermögen der Gesellschaft zurückgeben

Antrag - Drucksache Nr. 21/8391

Steuerbetrug in Nadelstreifen ist kein Kavaliersdelikt. Er kostet den Staat Milliarden. Cum-Ex und Cum-Cum zeigen: Organisierte Steuerkriminalität agiert professionell, international und bisher weitgehend straflos. Deutschland braucht echte Ermittlungskraft auf Bundesebene.

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Altersteilzeit weiterhin ab 55 Jahren und im Blockmodell ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8390

Wir fordern den Erhalt des Blockmodells. Beschäftigte müssen auch weiterhin die Möglichkeit haben, sozial abgesichert und flexibel aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand zu wechseln. Gerade für Betriebe, die von der Transformation betroffen sind, ist die Altersteilzeit essentiell, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

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Abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte erhalten

Antrag - Drucksache Nr. 21/8389

Wir fordern den Erhalt der Rente für besonders langjährig Versicherte. Wer 45 Jahre lang eingezahlt hat, muss auch weiterhin die Chance haben, abschlagsfrei in Rente gehen zu können und frei über den Ruhestand entscheiden zu dürfen. Eine Abschaffung dieser Rentenart ist nichts anderes als eine Aberkennung der Lebensleistung von hart arbeitenden Menschen.

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Keine weitere Erhöhung der Regelaltersgrenze

Antrag - Drucksache Nr. 21/8388

Wir setzen uns dafür ein, dass die Regelaltersgrenze nicht weiter steigt. Eine Koppelung an die durchschnittliche Lebenserwartung könnte die massiven Unterschiede in der Entwicklung der Lebenserwartung (nach Regionen und sozioökonomischen Faktoren) noch weiter verschärfen. Beschäftigte, die ihr Leben lang mit einem niedrigen Einkommen in körperlich anstrengenden Berufen gearbeitet haben, werden stärker benachteiligt, indem sich die Rentenbezugsphase für sie im Vergleich zu anderen Gruppen relativ verkürzt.

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