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Parlamentarische Initiativen

Alltagshilfen sichern statt Leistungen kürzen – Umwandlungsanspruch und Entlastungsbetrag erhalten

Antrag - Drucksache Nr. 21/8928

Der Antrag fordert den Erhalt des Umwandlungsanspruchs und des Entlastungsbetrags, insbesondere auch für Pflegegrad 1. Haushaltshilfen, Alltagsbegleitung und Nachbarschaftshilfe sollen weiterhin flexibel finanziert werden können. Zudem sollen bestehende Unterstützungsangebote durch die Pflegereform nicht gefährdet und Kürzungen bei der häuslichen Versorgung verhindert werden.

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Verhinderungspflege erhalten und stärken – Vertraute Pflege sichern, Angehörige entlasten

Antrag - Drucksache Nr. 21/8927

Die Bundesregierung will bei den unterschiedlichen Budgets in der Pflegeversicherung kürzen. Dadurch würde sich die Situation von Menschen mit Pflegebedarf, pflegenden An- und Zugehörigen sowie Pflegediensten teils drastisch verschlechtern. Angehörige könnten neben der Pflege nicht mehr arbeiten. Menschen könnten nicht mehr zu Hause gepflegt werden, Pflege- und Betreuungsdienste müssten schließen. Daher fordern wir in diesem Antrag die Bundesregierung auf, von diesen Kürzungen abzusehen.

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Mögliche Kontakte von Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung zur Heritage Foundation

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8898

Die Kleine Anfrage soll klären, welche Aktivitäten und Einflussversuche die Heritage Foundation in Deutschland vornimmt. Außerdem fragen wir, wie die Bundesregierung deren Ziele, Netzwerke und Verbindungen zu deutschen und europäischen Akteurinnen und Akteuren einschätzt.

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Entschließungsantrag zu der dritten Beratung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung – 21/7560, 21/8947 – Entwurf eines … Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – Stärkung des strafrechtlichen Schutzes vor sogenannten K.-o.-Tropfen

Entschließungsantrag - Drucksache Nr. 21/8973

Die Strafverfolgung von Sexualdelikten, bei denen K.o.-Tropfen zum Einsatz kommen, gestaltet sich sehr schwierig. Mit dem öffentlichen Bekanntwerden verschiedener Fälle von chemischer Unterwerfung ist es jedoch umso wichtiger, Betroffenenrechte auszuweiten.

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15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU – Den Terror von gestern aufklären – Den Terror von morgen verhindern

Antrag - Drucksache Nr. 21/8935

Im November 2011 wurde bekannt, dass der NSU über Jahre hinweg rassistisch motivierte Morde, Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle verübt hatte. 15 Jahre später sind wesentliche Fragen zum Unterstützungsumfeld und der staatlichen Mitverantwortung unbeantwortet, weil die Verfassungsschutzämter systematisch Akten vernichtet haben oder diese unter Verschluss halten. Mit dem Antrag fordern wir ein Ende dieser Politik des Mauerns, Aufklärung und politische Konsequenzen.

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Klimaziele einhalten - Militäremissionen vollständig erfassen und reduzieren

Antrag - Drucksache Nr. 21/8930

Rüstung und Militär müssen endlich vollständig in die Emissionsbilanzen der Staaten aufgenommen werden. Wir fordern nicht nur, dass die Bilanzierung der klimaschädlichen Militäremissionen von freiwillig auf verbindlich umgestellt und gemäß Klimarahmenkonvention international vollständig betrachtet und angerechnet werden. Wir fordern auch, dass durch Diplomatie und Abrüstung menschliches Leid beendet und die ökologisch katastrophalen Folgen von Krieg beendet werden.

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Völkerstrafrecht verteidigen – Internationalen Strafgerichtshof gegen Angriffe schützen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8929

Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, die US-Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof zu verurteilen und die Erweiterung der EU-Blocking-Verordnung zu betreiben. Der Gerichtshof soll trotz der Sanktionen arbeitsfähig bleiben.

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Umsetzung des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes im 3. Quartal 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8882

Das neue Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) regelt einen noch freiwilligen Wehrdienst, enthält aber bereits Pflichtelemente: Ausfüllen von Fragebögen sowie die Musterung auch bei Nichtinteresse am Wehrdienst (Männer Jahrgang 2008), die zum Teil bereits seit Juli 2026 stattfinden, ursprünglich geplant erst ab Juli 2027. Es besteht großes öffentliches Interesse am Stand der Umsetzung des WDModG, insbesondere vor dem Hintergrund der Debatte um die Kriegstüchtigkeit Deutschlands.

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Stand laufender Ermittlungen im Zusammenhang mit möglichen Unterstützungshandlungen für den „Nationalsozialistischen Untergrund“

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8881

Das Bekanntwerden des NSU liegt 15 Jahre zurück. Trotzdem sind wesentliche Fragen zum NSU-Komplex, insbesondere zum Unterstützernetzwerk, nach wie vor ungeklärt. Neue Erkenntnisse durch Beate Zschäpes Aussagen seit 2023 und der Verurteilung von Susann Eminger 2026 müssen konsequent verfolgt werden, um das wahre Ausmaß des rechtsterroristischen Netzwerks zu erfassen und Gerechtigkeit für die Opfer und ihre Angehörigen zu erreichen. Behördliches Versagen darf nicht unaufgeklärt bleiben.

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EUNAVFOR MED IRINI stoppen – Seenotrettung stärken

Antrag - Drucksache Nr. 21/8909

Die EU und die Bundesregierung nutzen VN-Mandate zur Durchsetzung des Waffenembargos gegen Libyen nur als Legitimation für den Auf- und Ausbau ihrer maritimen Kapazitäten im Mittelmeer. Im Zentrum steht eigentlich die Flüchtlingsabwehr. Und seit 2025 die zunehmende generelle Überwachung des internationalen Schiffverkehrs dort. Deshalb fordern wir das Ende der deutschen Beteiligung an sowie der Mission EUNAVFOR MED IRINI. Gleichzeitig fordern wir u. a. den Aufbau staatlicher Seenotrettungsstrukturen.

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