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Parlamentarische Initiativen

Unternehmen in Belegschaftshand – Nachfolgekrise im Mittelstand bewältigen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8539

Als neues Mittel zur Abwehr der Nachfolgekrise im Mittelstand wollen wir die Rahmenbedingungen für Belegschaftsübernahmen von Betrieben in genossenschaftlicher Form verbessern. Aktuell sind solche Vorhaben finanziell und bürokratisch komplex, komplexer als bei anderen Gesellschaftsformen. Wir sehen hier eine nicht bearbeitete Lösung, die im Sinne der Wirtschaftsdemokratie Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten kann.

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Bilanz der zentralisierten Inkassoaufsicht beim Bundesamt für Justiz

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8501

Seit Anfang 2025 ist das Bundesamt für Justiz für alle Inkassounternehmen zuständig. Trotzdem steigen die Beschwerden: Laut Verbraucherzentrale Bundesverband meldeten sich allein von Januar bis März 2026 über 3.000 Betroffene, rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Wir wollen wissen: Wie viele Beschwerden gehen ein, wie schnell werden sie bearbeitet, und hat die Behörde genug Geld und Personal, um ihrer Aufgabe nachzukommen?

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8806 vor. Antwort als PDF herunterladen

Umsatzsteuer für gemeinnützige Sportvereine infolge des Bundesfinanzhof-Urteils von 2025

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8499

Der Bundesfinanzhof hat 2025 ein Urteil gefällt, demzufolge im Fall eines gemeinnützigen Sportvereins Mitgliedsbeiträge nicht von der Umsatzsteuer befreit sind. Die Folgen des Urteils sind noch nicht ganz klar, aber es könnte sich massiv auf zehntausende Sportvereine in Deutschland auswirken. Bisher hat die Bundesregierung keinen Vorschlag gemacht, wie rechtlich damit umzugehen ist. Die Anfrage soll die Sachlage klären.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8811 vor. Antwort als PDF herunterladen

Stärkere Beteiligung deutscher und europäischer Unternehmen im Rahmen der finanziellen Entwicklungszusammenarbeit – Vorhaben und Aktivitäten der Bundesregierung

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8486

Der im Juli 2026 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlichte 11-Punkte Plan mit dem oben genannten Titel ist ein Schritt in der Umsetzung der Strategie, Entwicklungszusammenarbeit noch stärker für Interessen der deutschen Außenwirtschaft zu nutzen. Bei international vergebenen Aufträgen sollen künftig „überwiegend“ Unternehmen aus Deutschland und der EU zum Zuge kommen. Wir hinterfragen diese (neokoloniale) Praxis aus vergaberechtlicher Sicht.

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Palästinensische Geflüchtete in Deutschland

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8476

Es gibt keine verlässliche Statistik zur Frage, wie viele Palästinenserinnen und Palästinenser in Deutschland leben. In verschiedenen journalistischen Artikeln ist von etwa 200.000 Personen die Rede. Eine genaue Erfassung existiert jedoch nicht, weil viele der in Deutschland lebenden Palästinenserinnen und Palästinenser staatenlos sind oder die Staatsbürgerschaft des Landes haben, in das ihre Vorfahren infolge der Nakba geflohen sind.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8848 vor. Antwort als PDF herunterladen

Abschiebungen nach Somalia im bisherigen Jahr 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8469

Die Zahl der Abschiebungen nach Somalia ist zuletzt angestiegen. Nach unserer Kenntnis könnte dabei eine Absprache zwischen dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem somalischen Staatspräsidenten Hassan Sheikh Mohamud im November 2024 eine Rolle gespielt haben. Letzterer sagte die Rücknahme von ausreisepflichtigen somalischen Staatsangehörigen zu. Es werde eine Vereinfachung der „Verfahren zur Rückführung“ geben. Wir erkundigen uns nach Abschiebungen im bisherigen Jahr 2026.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8756 vor. Antwort als PDF herunterladen

Hunger als Waffe – Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 2417 und Prävention von Hungerkrisen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8423

2018 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2417, die Hunger als Kriegswaffe ächtet. Wir fragen die Bundesregierung nach Anwendung, Umsetzung, Implementierung und Konsequenzen sowie Prävention.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8759 vor. Antwort als PDF herunterladen

Mutterschutz für Selbstständige ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8461

Die Versorgungslücke bei Selbständigen widerspricht den Prinzipien von Gleichstellung und Diskriminierungsfreiheit. Wir fordern die Bundesregierung auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und einen Mutterschutz für Alle einzuführen sowie Beratungsstellen für Selbstständige zu schaffen.

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Ein Paket zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der Wirtschaft vor steigenden Energiepreisen schnüren

Antrag - Drucksache Nr. 21/8462

Die Bundesregierung hat das Problem seit Juli ignoriert und betreibt nun Flickschusterei statt Konzepte anzubieten. An vielen Stellen gibt uns die Entwicklung recht (z.B. Notwendigkeit Übergewinnsteuer, Direktauszahlungen, Intervention gegen Gasspeicherlücke u.a.).

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Entschließungsantrag zu zu der Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung – Drucksache 21/8400 – Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland 2026: In Bewegung bleiben

Entschließungsantrag - Drucksache Nr. 21/8417

Der Antrag fordert konkrete Schritte für mehr Gleichheit zwischen Ost und West: Ostdeutsche sollen stärker in Führungspositionen vertreten sein, die Lohneinheit bis 2027 erreicht und regionale Karrierenetzwerke ausgebaut werden. Finanziert werden soll ein starker Sozialstaat durch eine Vermögensteuer. Zudem fordern wir die Reaktivierung von Bahnstrecken, die Rückkehr des 9-Euro-Deutschlandtickets sowie Maßnahmen gegen überhöhte Spritpreise und Übergewinne der Mineralölkonzerne.

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