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Cheflobbyistin Katherina Reiche hat geliefert

Pressemitteilung von Jörg Cezanne,

Zu den Förderzuschlägen für neue Gaskraftwerke durch die Bundesnetzagentur erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher:

"Die fossilen Konzerne haben bestellt und ihre Cheflobbyistin im Wirtschaftsministerium, Katherina Reiche, hat geliefert. Unter den elf Zuschlägen gehen zehn an die Energiegroßkonzerne LEAG und RWE. Lediglich ein Stadtwerk kam zum Zuge. Gerade RWE kann damit seine Macht auf dem Strommarkt weiter ausbauen und diese strategisch auf Kosten der Stromkunden einsetzen. Ausreichend steuerbare Kapazitäten sind notwendig, aber die Bundesregierung verpasst es, dezentralen Akteuren oder innovativen Lösungen zur Reservestromproduktion eine Chance zu geben. Der konkrete Umstiegspfad auf grünen Wasserstoff hätte ein verpflichtendes Kriterium für die Zuschläge sein müssen. Das hätte dem Hochlauf von grünem Wasserstoff, der unabdingbar ist für die Dekarbonisierung der Industrie und die Zukunft industrieller Beschäftigung, einen wichtigen Impuls geben können."