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Ein Ahrtal 2.0 wäre auch heute genauso möglich wie vor fünf Jahren

Pressemitteilung von Jan Köstering,

"Fünf Jahre nach der Katastrophe im Ahrtal und in Nordrhein-Westfalen ist der Bundesregierung weder der Wiederaufbau gelungen noch sind wir heute besser auf die Gefahren des Klimawandels vorbereitet als damals. So schweigt Bundeskanzler Friedrich Merz zu den Hitzetoten des letzten Juniwochenendes und ignoriert die Folgen der Klimakrise. Es hat sich gezeigt, dass weder das Gesundheitsministerium noch das Innenministerium in der Lage sind, schnell und angemessen auf solche Krisensituationen zu reagieren. Auf meine Frage im Bundestag antwortete mir die Bundesregierung ernsthaft, Übungen der Katastrophenschutzkräfte zum Thema Hitze führe das Innenministerium im November 2026 durch. Das macht klar: Die Bundesregierung bereitet das Land in keiner Weise auf die Klimakrise vor", erklärt Jan Köstering, Sprecher für Zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des fünften Jahrestages der Flutkatastrophe im Ahrtal. Köstering weiter:

"Die dringend benötigten Investitionen in den Katastrophenschutz können die Bundesländer nicht alleine stemmen. So müssen wir am fünften Jahrestag der Katastrophe im Ahrtal leider festhalten: Ein Ahrtal 2.0 wäre heute genauso möglich und wird durch die Klimakrise sogar noch häufiger vorkommen."