Zu den GenZ-regelt! Protesten erklärt Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende:
"Junge Menschen gehen auf die Straße, weil sie wollen, dass ihr Leben endlich wieder bezahlbar wird. Sie kämpfen für ein besseres Bildungssystem. Sie setzen sich für eine gute psychotherapeutische Versorgung ein. Sie stemmen sich gegen die Wehrpflicht. Sie fordern mehr Einsatz für echten Klimaschutz. Sie verlangen eine gerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen. Sie fordern nichts, was nicht selbstverständlich sein sollte. Sie ertragen es nicht mehr, dass Politik ohne sie gegen sie gemacht wird. Sie wollen sich Gehör verschaffen und Beteiligung.
Und was ist die Reaktion? Der Protest wird von vornherein kriminalisiert. Wenn andere Gruppen auf die Straße gehen, dann heißt es stets, man müsse deren Sorgen ernst nehmen – aber hier wird, bevor überhaupt irgendetwas passiert, rhetorisch draufgehauen, die Bundeswehr ins Spiel gebracht und ein hartes Vorgehen der Polizei gefordert. Nazis marschieren und das Schweigen ist ohrenbetäubend, junge Menschen rufen zu friedlichem Protest auf und ein Politiker nach dem nächsten fantasiert von Extremismus und Unterwanderung anstatt mal über die Probleme zu reden, die Gründe für Angst, Frust und Wut junger Menschen sind.
Wir unterstützen die Gen Z und alle Beteiligten in ihren Forderungen, nach einer Politik, die Hoffnung für die Zukunft macht. Nicht die Jugend ist das Problem, sondern die Politik!"
