"Der dritte Monat in Folge mit Temperaturen bis 40 Grad und mehr zeigt, die Klimakrise ist längst Realität. Hierbei handelt es sich nicht um ein 'neues Normal', sondern erst um den Anfang des neuen Extremzustandes. Dass die Bundesregierung erst jetzt ankündigt, einen Aktionsplan zum Hitzeschutz zu erarbeiten, zeigt die mangelnde Ernsthaftigkeit, mit der sie sich auf diese Krise vorbereitet. Die Folgen der Klimakrise werden bereits seit den 1970er Jahren angekündigt. Die Maßnahmenliste zur Bewältigung von Hitzewellen ist lang – aber auch bekannt", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum geplanten Aktionsplan für Hitzeschutz des Umweltministeriums. Fahl weiter:
"Es braucht dringend Hitzewarnsysteme, kühle Zufluchtsorte, flächendeckende Trinkwasserstellen, angepasste Arbeitszeiten und vieles mehr. Doch anstatt diese nationale Krise als solche zu behandeln, hat die Bundesregierung noch kürzlich erklärt, das sei alles Aufgabe der Kommunen. Man weiß oft nicht, was einem mehr Angst machen soll: Die Klimakrise oder die Arbeitsverweigerung der Bundesregierung."

Hitzeschutz: Bundesregierung muss endlich aktiv werden
Pressemitteilung
von
Dr. Fabian Fahl,