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Social-Media-Verbot ist Symbolpolitik, die absolut nichts bewirkt

Pressemitteilung von Heidi Reichinnek,

Zum Eckpunkteplan der Bundesregierung für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche erklärt Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende:

„Zahlreiche Verbände und Initiativen sind sich einig, dass Altersgrenzen für soziale Medien nicht der richtige Weg sind. Dass die Ministerin jetzt aber trotzdem ein Social-Media-Verbot durchdrücken will, zeigt, dass es ihr um Symbolpolitik geht, auch wenn die absolut nichts bewirkt.

Und dann der ständige Ruf nach der Jugendhilfe. Die Kinder- und Jugendhilfe muss in der Lage sein, Kinder, Jugendliche und Eltern auf die digitale Lebenswelt vorzubereiten, soweit stimme ich der Ministerin zu. Um der Jugendhilfe dazu überhaupt die Chance zu geben, muss die Regierung aber auch die notwendigen Mittel bereitstellen. Die Kinder- und Jugendhilfe geht auf dem Zahnfleisch und bekommt quasi täglich neue Aufgaben übergeholfen, die die Kolleg:innen dort auch noch nebenbei erledigen sollen. Es fehlen schon jetzt Fachkräfte und Räume, gerade in der Fläche. Wer nach der Jugendhilfe ruft, der muss sie auch endlich stärken.“