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Sparpläne kosten langfristig ein Vielfaches, was eingespart werden soll

Pressemitteilung von Evelyn Schötz,

Zum AOK-Fehlzeitenreport 2026 erklärt Evelyn Schötz, Sprecherin für psychische Gesundheit:

„Die Sparpläne von Friedrich Merz werden uns als Gesellschaft langfristig ein Vielfaches kosten, was eingespart werden soll. Der aktuelle AOK-Fehlzeitenreport ist hier sehr deutlich: Die psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeitstage sind in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 40 Prozent gestiegen.

Mit der im GKV-Spargesetz vorgesehenen Budgetierung drohen Therapieangebote für gesetzlich Versicherte wegzufallen, und das obwohl Menschen schon heute viel zu lange auf einen Therapieplatz warten. Gerade bei psychischen Erkrankungen ist frühe Hilfe entscheidend, um Chronifizierung und lang andauernde Arbeitsunfähigkeiten zu verhindern.

Wir brauchen deshalb einen radikalen Kurswechsel: eine solidarische Gesundheitsversicherung, die eine niedrigschwellige, flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung ermöglicht, und endlich eine verlässliche Lösung für die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung.“