"Dass die SPD bei Klimaanpassung und Hitzeschutz endlich vorankommen will, ist natürlich grundsätzlich zu begrüßen, allerdings sollte sie es nicht - wie so oft - bei schönen Worten belassen. Für die vorgeschlagene Grundgesetzänderung muss sie konkret aufzeigen, wie diese in der Praxis umgesetzt werden soll. Leere Versprechen gibt es in der Klimapolitik bereits im Überfluss", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des von den SPD-Minister:innen vorgelegten Papiers mit Vorschlägen "für einen vorausschauenden Umgang mit Hitze, Niedrigwasser und anderen Folgen des Klimawandels".
Foto: Uwe Steinert"Der dritte Monat in Folge mit Temperaturen bis 40 Grad und mehr zeigt, die Klimakrise ist längst Realität. Hierbei handelt es sich nicht um ein 'neues Normal', sondern erst um den Anfang des neuen Extremzustandes. Dass die Bundesregierung erst jetzt ankündigt, einen Aktionsplan zum Hitzeschutz zu erarbeiten, zeigt die mangelnde Ernsthaftigkeit, mit der sie sich auf diese Krise vorbereitet. Die Folgen der Klimakrise werden bereits seit den 1970er Jahren angekündigt. Die Maßnahmenliste zur Bewältigung von Hitzewellen ist lang – aber auch bekannt", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum geplanten Aktionsplan für Hitzeschutz des Umweltministeriums.
Nicole Gohlke und Fabian Fahl zur aktuellen Hitzewelle und der Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung nach mehr Hitzeschutz an Schulen.
"Bisher hat keine Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm vorgelegt, das die planetaren Grenzen beachtet. Ab Montag leben wir auf Kosten der Zukunft. Rechnerisch hat Deutschland alle Ressourcen, die für das ganze Jahr zur Verfügung stehen, aufgebraucht", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des deutschen Erdüberlastungstags am 10. Mai.
Fabian Fahl, Sprecher für Klimapolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz beim Petersberger Klimadialog
"Ein Klimageld von 320 Euro pro Person und Jahr ist nicht nur sozial gerecht, sondern trägt auch zur Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen bei. Österreich zeigt, dass es schnell und unideologisch im Sinne des Gemeinwohls eingeführt werden könnte", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, anlässlich der von der Linken im Plenum des Bundestages aufgesetzten Debatte zum Klimageld am Freitag.
zum Abkommen mit den Niederlanden zur Gasförderung vor Borkum, das heute im Bundesrat behandelt wird: "Weiterhin Geld in fossile Projekte zu stecken, ist rückwärtsgewandt. Mit Gasbohrungen vor Borkum könnte lediglich ein Prozent unseres Erdgasbedarfs gedeckt werden. Gleichzeitig würden aber enorme Schäden an sensiblen Meeresökosystemen verursacht. Das ist weder ökologisch vertretbar, noch den Menschen vor Ort zuzumuten."
„Es war zu erwarten und lässt mich dennoch fassungslos zurück: Konkrete, schnell wirksame Maßnahmen, die notwendig sind angesichts der Klimakrise, findet man in den EU-Klimazielen nicht. Der Kauf von CO2-Zertifikaten – anders gesagt: klimapolitischer Ablasshandel – soll jetzt sogar noch ausgeweitet werden. Aus Nicht-EU-Staaten teils dubiose CO2-Zertifikate einzukaufen, schönt unsere Klimabilanz, bringt dem Klima aber nichts“, kommentiert Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Einigung über die EU-Klimaziele.
"Die Bundesregierung und die EU-Kommission werden die jeweiligen Klimaziele für 2040 laut den Berechnungen krachend reißen, wenn man nicht in Berlin und Brüssel endlich die Reduktion der Treibhausgase mit ambitionierten Maßnahmen anpackt", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, anlässlich der heutigen Kommissions-Entscheidung, wonach zukünftig bis zu drei Prozent der Treibhausgas-Reduktionen über CO2-Zertifikate erreicht werden sollen.
„Wenn dieser Tage sich viele darüber freuen, dass der Sommer Einzug hält, beginnt für viele Beschäftigte gerade auf dem Bau, aber auch in Krankenhäusern und manchen Büros eine harte Zeit“, erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, anlässlich der aktuellen Hitzebelastung.