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Klassenprimus der Energiewende darf nicht bestraft werden

Pressemitteilung von Mirze Edis,

"Wie die Salzgitter AG hat sich mit Saarstahl ein Stahlwerk als First Mover auf den Weg der kompletten Dekarbonisierung gemacht. Hierfür nimmt das Unternehmen 4,6 Milliarden Euro in die Hand, um fortschrittlichen Grünen Stahl zu produzieren. Statt diese Pioniere zu unterstützen, rammt Katherina Reiche mit ihrer fossilen Lobby-Politik diesem verantwortungsbewussten Vorreiter in der deutschen Industrie das Messer in den Rücken. Sie und die EU planen im Rahmen der Überarbeitung des Emissionshandelssystems ETS, die kostenlosen CO2-Zertifikate über das Jahr 2034 hinweg weiter frei zu vergeben“, erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Edis weiter:

„Wenn Saarstahl keine Zukunft hat, wird das weltweit zeigen, dass Deutschland kein sicherer Investitionsstandort mehr für fortschrittliche Technologien ist. Es darf deswegen keine ETS-Reform geben, die den Business Case von Saarstahl und Salzgitter oder anderen fortschrittlichen Unternehmen gefährden. Der Klassenprimus der Energiewende darf nicht bestraft werden. Die IG-Metall ruft morgen zu einer Demonstration für den Erhalt der Stahlindustrie unter dem Motto ‚Stahl hat Zukunft - bei uns!‘ auf. Neben Tausenden von Beschäftigten aus der Stahlbranche wird auch Die Linke vor Ort sein um zu zeigen: Wir stehen an der Seite der Beschäftigten. Glück auf!“