Zu den Änderungen der Westbalkanregelung erklärt Pascal Meiser, Sprecher für Arbeitspolitik:
„Es ist wirklich verantwortungslos, dass die Bundesregierung bei der Westbalkanregelung weiterhin darauf verzichtet, gegen die zum Teil damit einhergehende Ausbeutung von Arbeitskräften vorzugehen. Es wird höchste Zeit, die Westbalkanregelung an tarifgebundene Arbeitgeber zu koppeln, auch um Lohndumping zu verhindern. Dies ist aus gutem Grund bereits bei der so genannten kurzzeitig kontingentierten Beschäftigung der Fall und stärkt zugleich die Rechte der Beschäftigten vom Balkan bei Kündigungen oder im Fall von Arbeitslosigkeit. Das ist auch eine Frage des Respekts, denn ohne diese ausländischen Beschäftigten würde auf vielen Baustellen in Deutschland nicht mehr viel laufen.“
