Am 8. Mai gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus und all jener, die ihn bekämpft und besiegt haben. Wir wollen, dass dieser Tag ein gesetzlicher Feiertag wird: Gegen das Vergessen – und um klar zu machen: Nie wieder ist jetzt!
Heute vor 81 Jahren wurde der Faschismus besiegt. Der Zweite Weltkrieg war in Europa zu Ende. Ein Tag voller Freude und Hoffnung - und voller Trauer und Abscheu angesichts der Verbrechen des Nationalsozialismus. Am 8. Mai gedenken wir der unzähligen Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Wir erinnern voller Dankbarkeit an die, die uns befreit haben: die Kämpferinnen und Kämpfer der Alliierten und die Menschen im Widerstand.
Am heutigen Tag geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft. „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ war der Schwur der KZ-Überlebenden aus Buchenwald. Ihre Worte sind aktueller denn je: Wir müssen jetzt aufstehen gegen den neu erstarkenden Faschismus, gegen Rassismus und Antisemitismus und uns autoritären Kräften in den Weg stellen. Auch heute gilt: Frieden ist nichts, was man ein für alle Mal erringt. Frieden muss jeden Tag neu gegen Kriegstreiberei und Aufrüstung verteidigt werden.
Wir wollen, dass der 8. Mai ein gesetzlicher Feiertag wird. Um die Erinnerung wach zu halten. Um deutlich zu machen, wo Faschismus und Krieg hinführen. Und als klare Botschaft: Nie wieder ist jetzt!
Heidi Reichinnek, Sören Pellmann, Ines Schwerdtner und Jan van Aken zum 8.5.2026.
